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#1 |
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Model: City Coupe passion 2003
Kennzeichen: G.....
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Tuningerfahrungen mit fortwo
Der Zug für Neukäufer beim "alten" Kleinen ist zwar abgefahren, aber vielleicht kann ich mit meinem Beitrag die eine oder andere Tuningfrage in diesem Forum zum alten fortwo beantworten.
Nach ca. 40000km mit einem "veredeltem" City Coupe (Basismodell passion 61PS Bj. 6/2003) darf ich mir diesbezüglich wohl eine gewisse Kompetenz zusprechen und meine (ausnahmslos positiven) Erfahrungen zum Besten geben. Da ich vor kurzem mal für ein paar Tage als Leihwagen das gleiche Serienmodell hatte, sind mir die Auswirkungen meiner Veränderungen wieder so richtig zu Bewusstsein gebracht worden. Das Chiptuning stammt von SW-Exclusive (gibts leider nicht mehr, die EUR 290.- incl. Tachoumbau waren damals ein Schnäppchen). Die angeblichen 84PS glaub ich nicht ganz, denn bei 170 km/h ist Schluss wie beim Brabus (mit 10PS weniger). Glaubhafter sind da anhand der Beschleunigungsleistung die 145Nm ab 2000 U/Min (da kommt kein Serien-Brabus mit). 0-100 in gestoppten 11,8 sec. klingt deshalb nicht umwerfend, weils knapp vor 100 noch eine Schaltpause in die 4. gibt, sonst wärens wohl knapp unter 10sec. Der eigentliche Hit dabei: das kleine Maschinchen macht von unten raus Dampf wie ein TDI, es gibt kein Turboloch, dafür wirds dann in höheren Drehzahlen nicht mehr flotter (dafür ist wohl der Turbolader zu klein), dreht aber sauber über 6000 aus. Durch den kräftigen Anfangsschub kann man praktisch ohne Zeitverlust viel ruhiger fahren und höhere Drehzahlen sind nicht wirklich notwendig. Damit klingt die Maschine weit weniger angestrengt, die Geräuschkulisse ist viel angenehmer. Der Motorsound ist allgemein etwas dumpfer und kräftiger, das "Kreischen" bei hohen Drehzahlen weniger auffällig. Der "Expresszuschlag" kostet im langjährigen Durchschnitt etwa 0,5l mehr pro 100km, wobei ich die Mehrleistung aber hemmungslos ausnutze (deshalb bin ich wohl bei ca. 6,5l/100km, aber den Spaß leist ich mir). Die angebliche weitere Schaltpausenverkürzung ist nicht wirklich merkbar, auffällig ist aber eindeutig, dass der Motor beim Schalten viel schneller von der Drehzahl runterkommt und nicht so lange weiterheult - siehe Geräuschkulisse. Zu einer flotten Maschine gehört natürlich auch ein entsprechendes Fahrwerk. Hier habe ich mir das komplette Original-Brabus-Sportfahrwerk geleistet, aber die ca. EUR 880.- sind jeden Cent wert. Die moderate Tieferlegung beeinträchtigt die Alltagstauglichkeit nicht spürbar, die härteren Federn und Dämpfer machen aber ein neues Auto aus dem serienmäßig etwas schwammigen fortwo. Das Eintauchen der Hinterachse beim Beschleunigen oder das Nicken beim Bremsen sind völlig weg, die Rennkugel liegt wie ein Brett auch bei starken Lastwechseln oder Fahrbahnunebenheiten in der Kurve. Natürlich leidet der Komfort, kurze Unebenheiten kommen stärker durch und bei stärkeren Kanten (Schlaglöcher) heißt es aufpassen, sonst kann das Fahrwerk recht hart anschlagen. Eine fast noch wichtigere Ergänzung ist eine Rundumbereifung mit 195/45-15. Dadurch wird das Einlenkverhalten um Klassen besser, das vom Hersteller bewusst herbeigeführte Untersteuern ist damit Geschichte, die ansich leider recht indirekte Lenkung ist spürbar agiler. Jedenfalls ist mein Kleiner ein richtiger Kurvenfresser. Und sollte mal bei voller Power aus engen Kurven das Heck doch unruhig werden, ist da immer noch das fast zu wirksame ESP. Nächsten Sommer werd ich wahrscheinlich auf 16" aufrüsten (205/40 oder 215/40) - mal sehen, ob das nochmals ein Sprung nach vorn ist. Zu dem ganzen gehört dann noch unbedingt ein ordentlicher Schalensitz, bei diesen Kurvengeschwindigkeiten wirds am Seriensitz ungemütlich. Das wars mit meinen Änderungen, Auspuff und Spoiler/Schweller sind nur für die Show, worauf ich keinen Wert lege (nur den wirklich unschönen Frontgrill musste ich ändern). Ja - noch etwas Wichtiges: bis heute kein einziges Anzeichen einer Funktionsstörung, es musste im Bereich der Umbauten noch nichts instandgesetzt werden (und sonst auch nicht). Ich hoffe, ich konnte mit meinem Vortrag eine Anregung und wertvolle Tips geben, und den einen oder anderen fortwo-Fan zu einem folgenschweren Schritt verleiten. Ich freu mich jedenfalls schon, wenn ich morgen wieder mit meiner "Rakete" in die Arbeit flitzen kann...... |
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#2 |
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Model: BRABUS Cabrio 450 black/jack >92 PS<
Kennzeichen: G 764AO
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AW: Tuningerfahrungen mit fortwo
@turbojoe
Ich freu mich jedenfalls auch, wenn ich mit meinem dezent AHR getunten " kleinen Schwarzen " durch die Gegend flitzen kann...... Hermann no smart - no fun Grüße aus Krk/Otok Krk
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Wer einen Brabus fährt kann nicht rasen, er ist ganz einfach nur schneller als viele vermuten !!! (ich fahre smart-Cabrios seit 04/2000) .......apropo, Nichtstun ist so zeitraubend, dass es unmöglich ist, nebenher noch zu arbeiten ! |
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#3 |
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Model: City Coupe passion 2003
Kennzeichen: G.....
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AW: Tuningerfahrungen mit fortwo
@ Hermann:
da sind wir ja dann schon 2 Grazer, die gern mit Smart rumflitzen....... Vielleicht kannst Du hier ja auch ein bisschen mehr von Deinen Tuningerfahrungen offenbaren (oder ist das schon erfolgt? Hab noch nicht das ganze Forum durchforstet) ^^ |
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#4 |
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Model: Roadster 60kW+
Kennzeichen: L-...EY
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AW: Tuningerfahrungen mit fortwo
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#5 |
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Model: City Coupe passion 2003
Kennzeichen: G.....
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AW: Tuningerfahrungen mit fortwo
@ juepi:
ganz einfach - bei hohen Geschwindigkeiten muss vorwiegend der Luftwiderstand (steigt mit dem Quadrat der Geschwindigkeit) überwunden werden, und das erfordert Leistung (und das ist? - richtig, die PS oder kW). Im Prinzip auch Drehmoment x Drehzahl. Deshalb steigt die Motorleistung mit der Drehzahl lange weiter, auch wenn das Drehmoment schon ab 4000U/Min wieder abfällt. Und deswegen gehts manchmal mit zurückschalten und hoher Drehzahl schneller als in der 6. mit 3000 U/Min den Berg raufwürgen. Der Luftwiderstand wird von der Karosserieform und deren Abmessungen (Querschnittsfläche) bestimmt, somit hat jedes Fahrzeug einen ganz spezifischen Leistungsbedarf für bestimmte Geschwindigkeiten. Der Roadster wird mit der gleichen Leistung wahrscheinlich schneller fahren können als die Rennkugel, weil er aufgrund der kleineren Querschnittsfläche einen geringeren Luftwiderstand haben dürfte. Beim Beschleunigen ist das wieder etwas anders: um eine Masse immer schneller werden zu lassen, ist Arbeit erforderlich - das ist dann das Drehmoment. Mehr Drehmoment bei gleicher Motorleistung heißt normalerweise dann: bessere Beschleunigung, aber gleiche Endgeschwindigkeit. Alles klar? |
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